"Christoph Marti, bekannter als Ursli Pfister, spielt die "ausrangierte Göttin" tragisch umflort mit augenzwinkernder Lust an der Groteske."
Münchner Abendzeitung, 22.03.2004
"Ich bin eine ausrangierte Göttin, singt die Uschi, und weil der zierlich robuste Christoph Marti sie in Wippkleidern und Tüllgaze spielt, mit dieser röhrenden Transen-Blechstimme, legt sich direkt was Ergreifendes, etwas tatsächlich Tiefkomisches über die gierig giepernde Figur."
Frankfurter Rundschau, Montag, 22.03.2004
"Die Ballkönigin dieses Abends aber ist sie, ist der Film- und Fernsehstar Uschi Stahl, gespielt von Christoph Marti. Jeden Ball, der ihm von Ringsgwandl zugespielt wird, verwandelt er in einen geglückten Torschuss. Mit einem Blick nur fängt er die Zuschauer auf den Tribünen ein, und nach seinem ersten Song liegen sie ihm bereits zu Füßen.
Unglaublich komisch und nicht ohne Bosheit der Text, den Ringsgwandl dieser Rolle gegeben hat. Und nur zu gern lässt das Publikum seine Schadenfreude laut lachend herausplatzen. Wenn die teure Uschi in den hinreißenden Kostümen von Ann Poppel ihre Ehe abhandelt - "30 Jahre haben wir uns nicht verstanden, und nie hat es ihm was ausgemacht" -, dann ist das ein Knaller. Oder wenn sie über die Plage des Liftings spricht, bei dem ihr die Abnäher am Hals zu straff gezurrt wurden: "Für das, was mich diese Operiererei gekostet hat, hätte ich eine Doppelhaushälfte in Zorneding bekommen."
Aber diese Bühnen-Uschi wird bei Christoph Marti -und darin liegt die Größe seiner Darstellung - nie ans böse Gelächter verraten. Bei aller Satire lässt er dieser Figur dennoch so etwas wie Würde. Die Sucht, der Zwang, ganz oben zu bleiben, der Neid auf die Taxi fahrende Zenta Burger und die anderen Sechziger-Diven - "Wenn du als Schauspielerin in meinem Alter keine Kommissarin spielst, dann bist du tot" - lässt diese Sorte Prominenz so komisch wie tragisch zugleich erscheinen.
Ja, Christoph Marti ist der Star dieser Show. Da haben es die so genannten normalen Figuren nicht leicht, sich zu behaupten."
Münchner Merkur, 22.03.2004
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"Die Schauspielerin Uschi Glas ("Uschi Stahl") kann sich schmeicheln, mit Christoph Marti den Star-Joker einer meist hemmungslos chargierenden Truppe gezogen haben. Man weiß zwar nicht so recht, was Uschi die ganze Zeit auf der Bühne macht - aber das macht Christoph Marti mit seinem gebrochenen Ursli-Pfister-Schmelz ganz hinreißend."
TZ, 22.03.2004
"die grellste, witzigste Uschi Stahl (Christoph Marti) diesseits des Schätzchen-Äquators"
Der Spiegel, 13/2004
"Uschi-Glas-Travestie
Der eigentliche Höhepunkt und legitime Absahner des Abends war aber Christoph Marti, dem eine herrlich groteske, ja tragikomische Uschi-Glas-Travestie gelang: "Ich war schon immer eine Heroine", trällert er mit rollendem "R", und anders als die übrigen Akteure, die sich bei den Musikeinlagen auf Sprechgesang beschränkten, kann Marti sogar wirklich singen..."
Nürnberger Nachrichten, 22.03.2004
"Christoph Marti, den man ja als hinreißend schwuchteligen Pfister-Ursli kennt, gibt hier in züchtig-putzigen Babydoll-Kleidchen (von Ann Poppet, insgesamt eine Satirikern der Mode) eine sensationelle, nein nicht Travestie, auch keine Parodie, sondern eine im Berühmtheitswahn tragikomisch irregelaufene Figur. Und wie Marti, der so schmelzig singen kann, die von Ringsgwandl garantiert absichtsvoll unschön komponierten Songs mit dickem Hals schräg neben den Noten kräht, das allein wäre diese Show wert."
Landshuter Zeitung, 22.03.2004
Christoph Marti brillierte mit exzellenter Show-Mimik und kreierte die eingestreuten Songs ("Heute kennt mich jede Hausfrau von Berchtesgaden bis Berlin") zu wahren Hits."
Reichenhaller Tagblatt, 24.03.2004
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