VON WILHELM SINKOVICZ
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Es ist kein Zufall, dass just die "Rössl"-Produktion, die 1994 in Berlin mit den Geschwistern Pfister und Schauspielergrößen vom Format eines Walter Schmidinger Premiere hatte, zu den stimmigen Wiederbelebungsversuchen der einst so frechen, später im Kitsch gezähmten Gattung Operette gezählt werden durfte.
Toni Pfister und das Fräulein Schneider
So nimmt man denn jetzt in der Volksoper Anleihen bei jener Theaterlegende und holt zumindest Toni Pfister und das Fräulein Schneider, das damals die Rösslwirtin war, in die Wiener Benatzky-Revue. Das sorgt jedenfalls für manch amüsante Pointe. Der Auftritt des Fräuleins als vollständig betrunkene Kantinenbesucherin ist sogar der komödiantisch wirklich exzellente Aufputz einer im Übrigen szenisch recht hausbacken arrangierten Liederfolge.
Bemerkenswert jedenfalls, wie die beiden Gastdarsteller dem versammelten Volksopernensemble ein Lehrstück in Textverständlichkeit erteilen.
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