Geschichte der Geschwister Pfister
Wer kennt sie nicht, die vier Zermatter Kinder Lilo, Willi, Toni und Ursli? Früh
wurden die vier Geschwister zu Waisen, und die Gemeindefürsorge erinnerte sich an den
einzigen lebenden Verwandten. So kamen die Pfisters zu ihrem Onkel Bill nach Las Vegas. Der
entdeckte ihr großes musikalisches Talent und über Nachwuchswettbewerbe und
Fernsehshows avancierten Die Geschwister Pfister zu beliebten Kinderstars im heiß
umkämpften Showgeschäft der USA.
Als das Quartett dann Anfang der Neunziger Jahre zum ersten Mal wieder nach Europa kam, eroberten
sie auch hier im Sturm die Zuschauerherzen, und die Tournee, die eigentlich nur ein paar Wochen
dauern sollte, wurde immer und immer wieder verlängert.
Irgendwann mußte Willi zurück nach Las Vegas zu Frau und Kindern, während
Lilo die bäuerliche Idylle in einem Schweizer Bauernhof fand. Doch Ursli
und Toni hielten ihren Fans die Treue und sie beschlossen gemeinsam mit ihrem
musikalischen Leiter Johannes Roloff eine neue Show zu produzieren.
Hinzu kamen ein Schlagzeuger und ein Bassist und eben das wundervolle Fräulein Schneider:
die ideale Ergänzung zu einem glänzenden Trio. Toni hatte gleich erkannt,
daß Fräulein Schneider nicht nur eine bewundernswerte Stimme hat, sondern
auch hinreißend ausschaut, was wohl nicht nur ihrer bulgarischen Abstammung zugeschrieben
werden kann.
Nach ihrem musikalischen Ausflug an den Wolfgangsee heirateten Toni Pfister und
Fräulein Schneider in März 1995.
Die Ereignisse überstürzten sich:
Im Sommer 1995 gründeten die Pfisters ihre eigene Armee ("Für eine
friedliche und gerechte Unterhaltung") und im Herbst 1996 flogen sie im Auftrag der NASA
und der US-Regierung als kulturelle Botschafter ins Weltall...
Preise
- 1992: Berliner Kritikerpreis
- 1993: Salzburger Stier
- 1995: Prix Wallo
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